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In und um Halle
Halle war wie Magdeburg in Zeiten Karls des Großen (805) eine Zoll-Station. Die B 6 von Hannover nach Halle geht im Grunde aber auf einen bereits zur Bronzezeit existierenden Weg um den Ostharz herum zurück. Halle diente dann unter anderem als Residenzstadt des Erzbischofs von Magdeburg (Moritzburg).
Der Komponist Händel verbindet auch Halle mit Hannover, denn Händel diente dem Kurfürsten von Hannover, der dann König von Großbritannien wurde. Der König von Preußen gründete 1694 in Halle eine Universität.
In der Händel-Stadt Halle bewahrt man heute im Landesmuseum das Original der berühmten Himmelsscheibe von Nebra, unterhalb deren Fundort bei Wangen jetzt ein Besucherzentrum steht (Foto: bronzezeitliche Funde von Wangen bei Nebra, gemäß Schautafel). 
Sangerhausen mit den ottonischen Pfalzorten Wallhausen und Allstedt gehört zum Kernraum mittelaterlicher-deutscher geschichte. Unweit von hier fand wohl die Schlacht an der Riade (933) gegen die Ungarn statt, die König Heinrich I. gewann. Heute ist das Rosarium ein Magnet für Blumenfreunde.
Der Anblick auf die Mauern von Querfurt suggeriert dem Betrachter eine Zeitreise ins Hochmittelalter. Aus Querfurt stammt der Missionar und Heilige Brun von Querfurt. 2009 geenkt man feierlich der Todes Bruns bei seiner Mision unter den Pruzzen vor 1000 Jahren.
In Merseburg war Thietmar (11. Jh.) Bischof und schrieb seine berühmte Chronik.
Merseburg, du turmreiche.

